
Der Klangpfad Park Schönfeld in Kassel ist ein Projekt, das Musik, Kunst, Natur, Bewegung und Begegnung im öffentlichen Raum miteinander verbindet. Mit
seinen acht Klanginstallationen und einem Leitsystem zu den
Klangobjekten möchte er Besucherinnen und Besucher des Parks
einladen, den Klangreichtum der Objekte zu entdecken und die Sinne für die Klänge der Objekte im
Zusammenspiel mit den Klängen der Natur zu intensivieren.
Probieren Sie verschiedene Spiel-Arten aus, erfinden Sie kleine Stücke, treten Sie in einen musikalischen Dialog mit Ihren Mitspielern, mit den Vögeln, dem Bach und dem Wind – lauschen Sie ... Beim
Anschlagen der Steine werden Klänge hörbar, die seit Millionen von
Jahren in ihnen aufgehoben sind.
Die
Idee „Klangobjekte im öffentlichen Raum“ wurde von Prof. Walter Sons im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung Kassels im Jahr 2002 vorgestellt und
anschließend im Laufe der Jahre von ihm mit Unterstützung einer Gruppe engagierter
Beteiligter umgesetzt.
- Das achte und letzte Objekt "Wasserklänge" wurde am 22. April 2012 eingeweiht. Die Einladung finden Sie hier ...
Außerdem wurde an diesem Tag die Beschilderung (Wegweiser) angebracht. Mehr ...
Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete ... - Das Projekt „Klangpfad Park Schönfeld“ von Prof. Walter Sons gehört zu den besten Bürger-Ideen Deutschlands. Dieser Auffassung ist die Berliner Stiftung Bürgermut. Sie hat das Kasseler Projekt als ein herausragendes Beispiel für das Online-Netzwerk www.weltbeweger.de ausgewählt, das vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend unterstützt wird. Das Konzept sei verblüffend, erfolgreich und rege zur Nachahmung an. Es bereichere nicht nur das kulturelle Angebot der Stadt, sondern werte auch den Park auf innovative Weise auf. Mehr ...
- Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) hat mehrfach über den Klangpfad berichtet, u.a. mit einem Beitrag, der Fotos aller bisherigen Klangobjekte enthält.
- Am Freitag, 9. Oktober 2009 fand die festliche Einweihung von zwei neuen Klangobjekten statt: "Summstein" von Gunnar Ravn und "Klangbalken" von Michael Wilkens. Bilder hierzu finden Sie unter "Weitere Bilder".
- Am 9. Juni 2009 hat der in Kassel ansässige Künstler Werner Redeker
das vierte Klangobjekt, ein Klanggitter aus Edelstahl, an dem Treppengeländer zwischen dem ehemaligen Rosengarten/KlangStelenKlan und dem Teich installiert. - Am 11. September 2008 fand an den Marmorstelen unterhalb von Schloss Schönfeld ein Klangspaziergang für Kinder ab 6 Jahren mit ihren Eltern statt. Bilder hierzu finden Sie unter "Weitere Bilder".
- Am 29. Mai 2008 fand die Einweihung des dritten Klangobjekts, des Stein-Ensembles "EinKlang" aus Anröchter Grünstein (Entwurf: André Füsser und Olaf Pyras), sowie des "Basalt-Fächers" (Entwurf: K.-J. Dierkes) statt.
Hierüber schrieb die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA):
Der Klangpfad im Park Schönfeld hat zwei neue Stationen
Fast zehn Tonnen wiegen die großen Blöcke aus Anröchter Sandstein, die jetzt als dritte Klangskulptur im Park eingeweiht wurden. Ab sofort stehen sie allen Parkbesuchern zum klanglichen Experimentieren zur Verfügung.
Vor zwei Jahren wurde der von Prof. Walter Sons initiierte Klangpfad mit der ersten Skulptur aus fünf Marmorstelen im Rosengarten des Parks eröffnet. Inzwischen ist auch der etwas unterhalb gelegene „Basaltfächer“, gestiftet von Thorsten Damm (Besse) und Gunnar Ravn (Kassel), dazugekommen.
Die jüngste Skulptur beim ersten Teich trägt den Titel „EinKlang“ und ist ein gemeinsamer Entwurf des Kasseler Klangkünstlers Olaf Pyras und des Wuppertaler Architekten André Füsser. Dessen Firma „Nico Ueberholz, Büro für temporäre Architektur Wuppertal“ hat die Riesensteine für den Klangpfad gestiftet.
Gesetzt wurden die Steine von Jugendlichen der Kommunalen Arbeitsförderung Kassel. Gartenamtsleiterin Regula-Maria Ohlmeier, die das auf zehn Stationen angelegte Klangpfad-Projekt unterstützt, dankte dem Initiator Walter Sons. Dann wurden die Steine zum Klingen gebracht, während Nusara-Mai-Ngarm tanzte. - Im Dezember 2007 wurde ein zweites Klangobjekt aufgestellt: ein "Basalt-Fächer", der aus fünf Basaltstelen besteht. Der Entwurf von K.-J. Dierkes wurde realisiert von Thorsten Damm und Gunnar Ravn.
- Wegen ständiger Beschädigung der Hämmer wurde folgendes Schild aufgestellt:
Was hier kunstvoll angebracht
ist zum Freuen ausgedacht.
Neuen Klängen nachzuspüren
dazu soll dies Werk verführen.
Nicht erwünscht von Alt und Jung
ist jedoch Beschädigung,
und per Videogerät
werden Täter rasch erspäht.
Außerdem wurden Infotafeln aus Edelstahl mit folgendem Text angebracht:
KLANGPFAD
Park Schönfeld
Initiator: Prof. Walter Sons
Information: www.klangpfad-kassel.de
Und dann folgt die Einzelbeschreibung des jeweiligen Klangobjekts.

ENTWICKLUNG
Spenden sind weiterhin willkommen unter dem Stichwort „Klangpfad“, Empfänger: Stadt Kassel, Konto-Nr. 11099 bei der Kasseler Sparkasse
BLZ 520 503 53.
KASSEL, PARK SCHÖNFELD